Den verborgenen Schatz entfesseln: Familien in Albanien aus der Armut helfen
Von Scheitern und Frustration zu einer hoffnungsvollen Zukunft: Ein neues Geschäft für eine talentierte Mutter.21. November 2024

Die Frustration der Erwerbsarmut
„Das Leben wurde immer düsterer, und wir fühlten uns machtlos, etwas daran zu ändern.“
Drilona (39) und ihr Mann Edison (46) leben mit ihren drei Kindern in den Vororten von Durrës, Albanien. Trotz harter Arbeit und Gelegenheitsjobs fiel es ihnen schwer, selbst das Nötigste zu finanzieren. Erwerbsarmut ist in Albanien weit verbreitet, wo die Lebenshaltungskosten hoch und die Durchschnittslöhne niedrig sind.
Drilona erzählte: „Wir waren so frustriert über unsere Situation. Edison und ich fühlten uns wie Versager, weil wir unseren Kindern nicht genug bieten konnten.“
Die Familie wurde in das Familienpatenschaftsprogramm von Pro Adelphos aufgenommen und erhielt regelmässig praktische Unterstützung sowie Ermutigung und emotionale Hilfe.
Ein Geschäftsplan für eine gestresste Familie
Niko erkannte Drilonas Fähigkeiten und entwickelte einen Geschäftsplan, den er dem Paar vorschlug. Drilona sollte ein Geschäft eröffnen, in dem sie neue Kinderkleidung verkaufen und Näh- sowie Flickdienste anbieten würde. Beide Elternteile waren von der Idee begeistert.
Niko, der lokale Koordinator des Hilfswerks, erinnerte sich: „Bei unserem ersten Besuch bei Drilona, Edison und ihren Kindern spürte man sofort die emotionale Last, die die Eltern mit sich trugen. Ester, das jüngste Kind, war gerade geboren, und sie hatten grosse Mühe, die Grundbedürfnisse ihrer Kinder zu decken.“
Niko sagte: „Dank der Grosszügigkeit unserer Unterstützer fanden wir ein kleines Geschäftslokal, das geeignet war, und stellten Drilona Kleidung, eine professionelle Nähmaschine und weitere notwendige Materialien zur Verfügung, damit sie starten konnte.“
Dank Unterstützung den Kreislauf der Armut durchbrochen
Das Geschäft wurde ein grosser Erfolg und schweisste die Familie zusammen. Drilona näht und verkauft Kleidung, während Edison Waren für den Laden einkauft und sich um die Kinder kümmert.

Drilona sagte: „Ohne eure Grosszügigkeit würden wir noch immer in Armut leben und in demselben emotionalen Zustand stecken, in dem ich war, als Niko uns das erste Mal besuchte. Dank eurer Unterstützung mit dem Selbsthilfeprojekt ist mein Mann stärker in die Familie eingebunden, besonders bei unseren Teenager-Söhnen.“
Helfen Sie einer Familie, aus der Dunkelheit in eine nachhaltige Zukunft zu finden, indem Sie heute eine Familie unterstützen.