Wie unsere Ausbildungsunterstützung Roma-Gemeinschaften verändert
Ein Roma-Mädchen, das früher auf einer Müllhalde nach Essen suchte, blüht nun in der Schule auf.4. November 2024

Auf der Suche nach Essensresten zum Überleben
Schon in jungen Jahren lernte die 13-jährige Nicoleta, hart zu arbeiten und ihrer Familie zu helfen. Jeden Tag gingen ihre Eltern zur Müllhalde der nahegelegenen Stadt, um Plastik, Metall und andere recycelbare Materialien zu sammeln, die sie verkaufen konnten.
Manchmal gingen Nicoleta und ihre Geschwister mit. Ihr Frühstück und Mittagessen bestand aus dem, was sie auf der Müllhalde finden konnten. Ihre Kleidung war schmutzig, und oft versäumten sie die Schule.
Nicoleta lebt in einer Roma-Gemeinschaft im Dorf Danes in Rumänien, wo hohe Arbeitslosigkeit, wenige Annehmlichkeiten und fehlende Verkehrsverbindungen die Armut weiter verfestigen und die Zukunft hoffnungslos erscheinen lassen.
Bildung, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen
Armut führt oft dazu, dass Kinder die Schule frühzeitig abbrechen, insbesondere in Roma-Gemeinschaften, wo Kinder oft schlechtere Schulen besuchen oder unter Druck stehen, ihre Familien zu unterstützen.
Das Hilfswerk Pro Adelphos arbeitet intensiv daran, Kindern in Roma-Gemeinschaften Ausbildungsunterstützung zu bieten, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Ein zusätzliches Schuljahr kann das Einkommen von Männern um mindestens 10 % und das von Frauen um mindestens 20 % steigern.
Als Nicoleta erstmals in unser Kinderpatenschaftsprogramm aufgenommen wurde, war sie unsicher und zurückgezogen. Sie begann, unseren Nachmittagsclub zu besuchen, wo sie jeden Tag eine gesunde Mahlzeit bekam und bei den Hausaufgaben unterstützt wurde. Die Kinder lernen dort auch wichtige Lebenskompetenzen und haben Raum zum Spielen und Spass haben.
Einige Jahre später ist Nicoleta heute selbstbewusst, fröhlich und hat grosse Träume für die Zukunft.
Schulabbrüche verhindern
In Rumänien sind über 80 % der Kinder, die nicht zur Schule gehen, Roma, und mindestens 18 % der Roma-Kinder haben keinerlei Schulbildung.
Lehrpersonen haben oft niedrige Erwartungen an Roma-Kinder, insbesondere an Mädchen. Doch in Danes sehen sie die positiven Auswirkungen des Kinderpatenschaftsprogramms.
Der Schulleiter von Nicoletas Schule in Danes sagte: „Nicoleta und ihre Geschwister werden von ihren Lehrpersonen für ihre guten Manieren und die Anstrengung, die sie in ihre Schularbeiten stecken, gelobt“.
„Das Nachmittagsprogramm ist ein grossartiges Instrument, um Familien in unserem Dorf zu helfen. Ohne dieses Programm gingen geschätzte 70 % der Kinder niemals zur Schule oder brachen diese frühzeitig ab, insbesondere die Jungen, die oft die Verantwortung tragen, für ihre Familien zu sorgen.“
Helfen Sie mit, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen, indem Sie uns dabei unterstützen, wichtige Bildungsangebote bereitzustellen – werden Sie noch heute Pate eines Kindes.